Zur (hoffentlich) großen Freude aller habe ich hier die Möglichkeit Bilder hochzuladen. Also habt Spaß!
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Zur (hoffentlich) großen Freude aller habe ich hier die Möglichkeit Bilder hochzuladen. Also habt Spaß!
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Nach der etwas längeren Nacht ging es heute Morgen 9 Uhr mit einer Einführung los. Nichts weiter Besonderes, aber bestimmt notwendig. Interessant wurde es dann nach dem Mittag, als wir uns zur Probennahme auf den “Lake Pääjärne” begaben. Ich war wirklich etwas ängstlich, weil das Eis durch die Sonne besonders schnell zu schmelzen schien und zwischendurch gab es ein wirklich komisches knackendes Geräusch.
Aber im Endefekt ist absolut nichts passiert
Wir haben Löcher ins Eis gedreht, Stücke rausgesägt, uns die Eisdicke und - strucktur angesehen und viele verschiedene Dinge gemessen. Außerdem haben wir auch Phytoplankton und Zooplanktonproben genommen und uns fast die Hände abgefroren
Dummerweise fing irgendwann ein total starker Wind an zu winden und wir wurden fast übers Eis geschleift, weil die Oberfläche so rutschig war. Wirklich irgendwie gruselig (und ein Eimer ging uns verloren - wir konnten ihn nicht mehr retten - eine wirkliche Tragödie!). Aber immerhin sind alle Studenten und Professoren heil angekommen
Am Nachmittag schauten wir uns nur noch kurz eine Lebendprobe an und gingen dann Essen. Ja und eignetlich wurde uns für 6.30 Uhr Sauna angekündigt und dann standen wir da, hatten uns schon ausgezogen und wollten die Erfrischung genießen und dann war es noch nicht geheizt
Zum Glück hatten wir vorher noch nicht geduscht (denn ich war zu neugierig und wollte sehen, wie die Sauna hier so aussieht), so dass wir uns ohne Umstände wieder anziehen konnten. Nun ja, dafür mache ich mich jetzt auf und hoffentlich ist es jetzt warm ![]()
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Nachdem wir Freitag Abend nett zusammen gegessen hatte, verschlug es uns noch gegen Mitternacht in die Sauna. Was insgesamt dazu führte, dass die Nacht wieder einmal recht kurz war (aber ich hatte ja am Freitag Nachmittag ein wenig Schlaf der kurzen Nacht nachgeholt). Und da am Samstag sowieso nichts zu tun war, hatte es auch keine weiteren Folgen.
Jedoch bekam ich Samstag Mittag noch die Möglichkeit, alle Fischkäfige nach Fischen abzusuchen (leider haben wir nicht einen einzigen Fisch gefangen :() und die Wiesel zu füttern. Wiesel füttern ist echt krass, denn die bekommen kleine tote Kücken und davon sogar jeden Tag eins plus frischen Schnee zum Trinken. Also haben wir 31 kleine verschieden gefärbte Wiesel gefüttert und manche sind sogar rausgekommen und ich konnte sie ein wenig beobachten
Wirklich ‘cute’
Im Laufe des Tages beschloss ich dann am späten Nachmittag die Station zu verlassen und einen Bus nach Jyväskylä zu nehmen. Beim großen Abschluss essen bekamen wir nämlich alle eine Einladung zu einer Party von der Organisatorin der Winter School (nur leider war mir bis dahin nicht ganz bewusst, dass sie am Dienstag der Woche Geburtstag hatte *ups*). Sie holte mich dann am Busbahnhof ab gingen zu ihr. Dort blieb ich dann eine Stunde (was auch sehr lustig war) und traf mich nochmal mit einem anderen Teilnehmer des Kurses, der mir angeboten hatte, noch ein wenig von der Stadt zu zeigen. (Was ich natürlich nicht ablehnen konnte, immerhin wollte ich der Gastgeberin auch nicht die ganze Zeit auf dem Pelz hängen.)
So liefen wir nochmal zum höchsten Punkt der Stadt und sahen uns die Stadt von oben mit den ganzen Lichtern an - wirklich toll! (Und dabei dachte ich mir, dass ich das wohl auch nochmal in Jena tun sollte
- hoffe ich werde Begleitung haben…). Außerdem sind wir noch ein wenig auf dem Unigelände und durch die Stadt gelaufen, aber dann wurde es zu kalt und nahmen mit einem Kaffeehaus vorlieb. Dort bekam ich auch endlich einen ordentlichen Kaffee, nicht so eine komische Brühe wie auf der Forschungsstation. (Und zusätzlich gab es noch was total schockoladig-süßes, wovon ich aber den Namen vergessen habe.)
Eigentlich wollte ich dann zur Gastgeberin zurück, jedoch hatten die beschlossen noch in einen Club zu gehen (weil sie in ein Appartmenthaus gezogen sind, wo man nach Mitternacht keinen Krach mehr machen sollte). Leider hatte ich darauf gar keine Lust und so bekamen wir den Schlüssel und gingen zu zweit zu ihrer Wohnung. - Wirklich absolut krass, wie nett und zuvorkommend Finnen sind!!! (Nebenbei muss ich mich noch daran erinnern, dass ich ihr unbedingt etwas aus Deutschland nachträglich zum Geburtstag schicken möchte! - Memo an Gehirn!). Dort gab es noch was zu essen und wir unterhilten uns wirklich lange und irgendwann ging die Sonne auf und der See (auf den wir Aussicht hatte) erschien in schönen rötlichen Farben. Und dann wurde es Zeit auch endlich schlafen zu gehen.
Als ich dann gegen 11 Uhr aufwachte, sah ich draußen nur noch weiß und alles war total zugeschneit. Zu meinem Pech musste ich dann noch 2.5 km mit meinem nicht gerade leichtem Gepäck um den See herum zum Unigebäude laufen von wo aus der Transport zur zweiten Forschungsstation abfuhr. Ich kann euch sagen, dass war ein echt weiter Weg und es kam mir ewig vor. Und doch war ich auf die Minute genau pünktlich *lach*.
So müde wie ich war, konnte ich natürlich im Auto schlafen, aber hinterher tat mir wirklich alles weg. Auf der Station angekommen - die noch mehr im Nirgendwo zu liegen scheint, als die vorhergehende - sahen wir alle (also die anderen Teilnehmer, die noch mit mir den Transport genutzt haben) noch “Johnny English” mit Mr. Bean und dann musste ich ins Bett.
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Die letzten zwei Kurstage verbrachten wir vor dem Computer - nämlich vor “R” *lach*. Jedoch ging es diesmal nicht um Basissachen, wie statistische Test, sondern wie man eine Gleichung in R integriert und wie man diese dann modelieren kann (was auch immer das genau heisst). Es war wirklich krass, weil man sich die Hälfte der Informationen, die man dazu brauchte, erstmal erfragen musste um dann zu versuchen, diese dann umzusetzen. Dazu kann man sagen, dass es teilweise geglueckt ist, aber auch nur in Zusammenarbeit und ja… wie es nun mal so ist, so wirklich verstanden habe ich es nicht. Aber ich hoffe, dass es noch *klick* macht, wenn ich nochmal drueber nachdenke
An sich ist es aber eine gute Idee, so einen Kurs hier mit zu integrieren, weil man wirklich mal nicht an andere Dinge nebenbei denken muss (also die volle Konzentration (mehr oder weniger) auf das Programm verwenden kann) und dass man mal sieht, was mit “R” eigentlich alles möglich ist. Am amuesantesten war an diesem Morgen die Abkuerzung “RTFM” die in der Präsentation des Dozenten vermerkt war. Wer kommt denn darauf, dass es “read the fucking manual” heissen könnte
Nach dem Mittag ginge s mit einem genaus grossem Fragezeichen ueber dem Kopf weiter, aber was solls. Wir haben es alle bis zum grossen Dinner ueberlebt *lach*. Es gab nämlich zum Abschluss der zwei Wochen ein wirklich tolles Essen mit Lamm und Lachs *lecker*. Und sogar Alkohol gabs und alles wurde mehr oder weniger von der finnischen Regierung bezahlt, da die Uni von da her ihr Geld bezieht. Schon lustig
Gegen 22 Uhr sind wir dann endlich in die Sauna gekommen und zum krönenden Abschluss besuchten wir nochmal das Eisloch im See. Und ich muss echt sagen, dass ich denke, dass es kälter war als das letzte Mal *uhhh*. Aber es war sehr angenehm und das Aufheizen danach in der Sauna tat auch gut.
Danach ging es dann zur Feuerstelle, wo sich alle versammelt hatten und das Schnacken ging los. Nichts Besonderes, einfach nur gemuetlich und auch ein klein wenig wehleidig (aber nur im Hintergrund), dass es jetzt vorbei ist. Denn die Gruppe war wirkich sehr schön und es hat gepasst und es gab nichts, wo man sich ueber jemanden hätte beschweren können oder so
Toll toll
Nachdem es ein wenig kuehler wurde, sind wir in den Essensraum gewandert und haben dort die Zeit bis 6.30 Uhr verbracht. Eigentlich war es nicht so geplant, aber als es 4 Uhr war, dachten wir uns (insgesamt noch vier Leute), dass wir auch einfach aufbleiben können, bis die ersten Personen mit dem Taxi abgeholt werden - immerhin wuerden wir uns auch freuen, wenn wir verabschiedet werden wuerde, wenn wir eher gehen muessen
Es war also eine lange wache Nacht mit ganzen zwei Stunden Schlaf
Tja und dann hies es wirklich nochmal “R”. Nicht das ich viel davon mitbekommen hätte oder viele Gedanken hätte in die Richtung lenken können, aber ich war anwesend *chacka*. Das Mittag hat mich dann gerettet (so wie alle anderen auch). Und dann sind alle langsam nacheinander verschwunden (und ich habe endlich mal Wäsche gewaschen, man muss ja einen guten Eindruck nächste Woche machen ;)).
Und ja - geschlafen habe ich auch noch *lach*. Und nun werde ich mich langsam losmachen, denn eine PHD Studentin hat eine Fischsuppe mit selbst gefangenem Fisch gemacht, die auch ich kosten darf
PS: Ist wirklich wahnsinn hier: gestern kam eine kleine deutsche Familie hier an (die jetzt im sueden Finnland lebt) und sowohl Mann als auch Frau haben in Jena in der Dornburgerstr. studiert - eine Ökologin und ein Botaniker *lach*. Also alles wie immer: die Welt ist winzig ![]()
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | 2 Kommentare »
Mittwoch Morgen haben wir nochmal eine Vorlesung ueber Parasitismus und Viren in zwei verschiedenen Vogelarten gehört
Wobei dieses Thema wirklich sehr spannend ist, weil man wirklich sehen kann, dass bestimmte Parasiten junge Tiere eher befallen als Ältere und dass es auch wirklich grosse Unterschiede in nahe verwandten Arten geben kann. Ausserdem wurde etwas ueber H5N1 erzählt und auch zu den relevanten, weniger oder gar nicht humanpahtogenen Stämmen. Das war wirklich toll!
Nach dem Mittag und einer kleinen abschliessenden Diskussionsrunde ging es dann nochmal Skifahren. Zum Glueck ist am Dienstag ein wenig Schnee vom Himmel gerieselt, so dass es zumindest an den meisten Stellen, recht einfach war, sich fortzubewegen
Was nicht heissen soll, dass ich nicht gefallen wäre, aber es hielt sich in Grenzen
Es war wirklich toll, wobei ich eigentlich immer die Letzte war, aber so schlimm ist das ja nun auch nicht - ich kann dann ja immernoch sagen, ich habe es einfach genossen *zwinker*.
Nachdem dann auch ich wieder heile in der Station angekommen war, ging es auch bald wieder los zu einer anderen traditionellen finnischen Sportart. Diesmal aber nicht im Schnee, sondern in einer Sporthalle. Es ist ähnlich wie Hallenhockey, aber etwas einfacher und mit leichteren Schlägern. Leider war es mir nicht möglich, Sportschuhe in meinen Rucksack zu quetschen, so dass ich barfuss spielen musste. Zum Glueck hat mir niemand die Fuesse kaputtgehauen, aber da das Spiel ein sehr aktives ist und man innerhalb von Sekunden zur anderen Hallenseite laufen sollte, wurden meine Fuesse leicht in Mitleidenschaft gezogen. Mein einer Zeh tut sogar heute noch weh (zwei Tage danach), aber die Blasen merke ich schon gar nicht mehr
Und ich kann stolz berichten, dass ich ein Tor von den 18 geschossen habe
Danach hatten wir uns einen gemuetlichen Saunagang verdient und das war auch sehr notwendig nach diesem ganzen sportlichen Trara und es fuehlte sich wirklich super an. Der Abend war dann relativ gesetzt, einfach weil wir uns alle ziemlich sehr verausgabt haben
Aber es war sehr sehr schön und vorallem eine schöne Abwechslung zu den zwei Tagen davor.
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Der Anfang der Woche zog sich seeeehr lang. Wir begannen mit einem neuen Thema: “Game Research”. Ich muss sagen, dass ich mir vorher dessen nicht bewusst war, dass es ein feststehender Ausdruck fuer “Jagd-Forschung” ist (meiner Meinung nach sollte es die zweite Woche um Spieltherorie gehen, aber so ganz hat es nicht hingehauen).
Zu diesen beiden Tagen kann ich fast nur sagen, dass es kaum etwas Neues zu lernen gab. Jedoch wurde so eine Menge ueber “Black grouse” und “Caipercaillie” erzählt (ja, zwei Vogelarten), dass man sich schon fast gefragt hat, ob die Leute hier auch noch was anderes Jagen, oder wirklich nur diese paar läppischen Vögel (was wahrscheinlich auch daran lag, dass es ihr Forschungsgebiet ist). Jedoch bin ich der Meinung, dass man es etwas abwächslungsreicher hätte gestalten können. Aber es gab noch eine Diskussionsrunde zu verschiedenen Themen. Zum Beispiel, ob man das Statussymbol Finnlands (den Schwan) anfangen sollte zu jagen, da die Populationsgrösse kaum noch ueberschaubar ist und wohl auch eine andere heimische Vogelart verdrängt wird. Ist ja schon interessant und vorallem auch umstritten
Nachdem wir am Montagabend fast nur vor dem Fernseher sassen und uns berieselt haben lassen, beschlossen wir am Dienstag Abend eine kleine Tour durch die naheliegende Landschaft zu machen. Wir erhofften uns davon, ein paar Eulen zu hören
Und tatsächlich, nachdem wir ein paar Minuetchen gelaufen waren, haben trotz unserer Lautstärke (wir waren 12 Personen) irgendwann ein paar Eulenrufe gehört (also neben dem ganzen Hundegebell, was sich fuer mich schon irgendwie wie Eulen angehört hat - also mit Vogelexperte wird es bei mir wohl eher nichts werden ;)).
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Am Sonntag war Ruhetag - zumindest fuer mich, weil ich bis halb zwölf im Bett lag, langsam rausgekrochen bin und noch langsamer gefruehstueckt habe. Meine Zimmergenossin ist jedoch halb acht aufgestanden, um bei einem Experiment dabei zu sein - das muss man sich mal vorstellen
Aber vielleicht lag es auch daran, dass sie nicht in der Nacht noch mit in Konnevesi war, um das Kneipenleben zu analysieren. Und ich muss ehrlich gestehen: es gibt kein Kneipenleben in diesem Ort und das obwohl es eine Happy Hour von 0 - 1 Uhr gibt, wo alle! Getränke nur drei Euro kosten. Naja was solls
Nach dem Mittag oder Fruehstueck, wie auch immer, haben wir beschlossen, doch noch etwas herum zu wandern. Immerhin ist es langweilig, den ganzen Tag so absolut nichts zu tun. Und so machten wir uns dann auch auf den Weg. Der Anfang war wie die Strecke am Freitag, aber wir liefen noch um einiges länger und zur Station kamen wir dann, indem wir ueber den Konnevesi See gelaufen kamen. Wirklich krass
Wir haben auch ein paar Vögel gesehen, aber leider habe ich schon wieder alle Namen vergessen (oder gar nicht alle so richtig verstanden :/ - irgendwie liegen mir Tiernamen wohl nicht so ganz.)
Man kann sich vorstellen, dass man nach vier Stunden laufen doch Hunger bekommt. Da am Sonntag niemand in der Kueche war, haben wir uns selbst Nudeln mit einer Zucchini-Pilz-Avocado-Zwiebel-Rote Sauce gekocht. War ganz okay, aber man hat gemerkt, dass uns die Gewuerze gefehlt haben. Und wie sollte es auch anders sein nach einem erfolgreichen Tag: Sauna war an der Reihe. Jedoch entschlossen wir uns dazu, nicht bis zum See zu laufen, sondern den frisch gefallenen Schnee etwas zu durchwuehlen
Von einer Studentin wurde dann noch eine Fischsuppe angeboten - leider haben sie beim Eisfischen nur einen Fisch gefangen, deshalb war die Suppe eher mit weniger Fisch und mehr Kartoffeln und Möhren. Um im Gegenzug zu unserem Essen, hatte dies einige mehr Gewuerze und ganz besonders viel Pfeffer *lach-feuerspuck*. Zur Krönung des Abends kam “Das Vermächtnis der Tempelritter” im Fernsehn, aber ich habe es nicht bis zum Schluss geschafft. Aber dafuer bin ich heute morgen fit ![]()
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Da wir heute keine Vorlesung hatten, wurde uns angeboten, einen Ausflug nach Jyväskylä zu unternehmen. Wir fuhren gegen 10 Uhr von der Forschungsstation ab und kamen gegen 11 Uhr an der Universität an. Dort hörten wir einen kleinen Vortrag ueber die Gewässer rund um Jyväskylä. Danach wurde uns noch das Gebäude gezeigt und es wurde sogar an einem Experiment gearbeitet. Dabei ging es darum, dass Daphnien mit Parasiten infiziert wurden und dann das Verhalten zwischen infizierten und normalen Daphnien getestet werden sollte. Wirklich sehr spannend
Anschiessend gingen wir in die Stadt - dazu mussten wir ueber den See Jyväsjärvi, auf dem man seit gestern Schlittschuhlaufen darf. Leider hatten wir keine Skates aber es ist voll toll :D. Wir waren dann auf dem höchsten Punkt der Stadt, wo sogar noch ein Aussichtsturm war. Danach sind wir ins Museum der Geschichte Mittelfinnlands (war sehr schön gemacht und auch nicht zu lang). Aber dann war es Zeit zum Essen und wir setzten uns in ein Pizzarestaurant. Dort bekamen wir dann eine so riesige Pizza, dass sie noch nicht mal auf einen grossen Pizzateller passte - hammermässig und total lecker!
Netter Weise wurden wir dann mit dem Auto (das kurzzeitig organisiert wurde) wieder zurueck zur Station gebracht. Ansonsten hätten wir schon drei Stunden eher im Bus sitzten muessen und hätte die Hälfte des schönen Tages verpasst - wäre doch ärgerlich gewesen.
… und wie nicht anders zu erwarten war, ging es vorhin noch in die Sauna. Heute beschlossen wir aber, uns nicht nur raus zu setzten, sondern wir sind zum 100 Meter entfernten Konnevesi-See gelaufen und dort hinein gesprungen (es war wohl so um die Null Grad). Es war eiskalt, aber danach fuehlt man sich wirklich wohl :D.
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Die Nacht war lang (okay, meine ging bis drei Uhr, die manch anderer bis sechs Uhr)… So sassen wir nach der Sauna zusammen, unterhielten uns ueber dies und das, dann gab es eine ganze Menge Alkohol, weitere Gespräche, bis wir dann gegen drei Uhr bei finnischen Musikbands angelangt waren (wusstet ihr, dass Nightwish eine Finnische Band ist???).
Der Morgen war erschwerlich, zumindest fuer die, die noch später als ich ins Bett sind (manche haben es auch gerade mal bis 0 Uhr geschafft). Sagen wir es so, die Hälfte hat verschlafen
Der Vortrag am Morgen war auch der Hammer… So nach dem Motto, wer mit dem Prof. mitten in der Nacht - gegen zwei Uhr - in die Sauna gehen kann, braucht am nächsten Morgen nichts sinnvolles abzuliefern
Es handelte sich um ien Quiz aus 12 Fragen - Jap, das war der Vortrag und ich dachte die ganze Zeit, dass das Quiz zum aufwachen wäre (was natuerlich bei niemanden geklappt hat) und danach der Vortrag käme. Naja, so war es auf jeden Fall nicht. Der nachfolgende Vortrag hingegen war recht interessant: ueber Wiesel und wie sie ihr Fell zur Winter- und Sommerzeit ändern können und dann haben wir diese kleinen schnuckeligen Tierchen auch noch in echt gesehen *cute*
Der Nachmittag war - wie ihr euch wohl denken könnte - eher ruhig und langsam. Jedoch habe ich mich dazu entschlossen, mit auf einen Spaziergang zu gehen - immerhin schien gerade fabelhaft die Sonne
Die Strecke die wir wählten ging durch den Wald und später an Seen entlang. Wir fanden eine Menge Tierspuren, wie verschiedene Mäuse, Marder, Fischotter und Hunde. Nur Elchspuren haben wir keine gesehen *heul* Es war ein sehr schöner Weg, jedoch war der Schnee so hoch, und bald wurde mir auch kalt, weil wir häufig anhielten um die Spuren zu deuten. Aber es sind eine Menge huebscher Fotos entstanden. Leider kann ich sie jetzt noch nicht zeigen, weil es zu lange dauern wuerde sie ueber diesen Rechner hochzuladen.
Nach einem kleinen Abendnickerchen gab es Abendessen und wir schauten schlussendlich “Ein Königreich fuer ein Lama” - und zwar auf Deutsch. Aber da hier fast alle zumindest Deutsch verstehen, ging es wohl doch ganz gut und ich hatte jede Menge zu lachen ![]()
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | Keine Kommentare »
Heute stand der Skitag im Nationalpark auf der Liste. Dafuer fuhren wir rund 90 Minuten und begannen unsere Tour. Leider kam ich vor Beginn der Winter School nicht zum ausprobieren, wie man eigentlich Langlaufski am besten läuft. Das musste ich dann leider auch schon beim ersten Huegel merken, weil es wirklich sehr glatt war und ich immer wieder nach hinten heruter rutschte, immer wieder hinfiel und sehr viel Energie verwenden musste, wieder aufzustehen. Wie man sich vorstellen kann, hatte ich schon nach den ersten 15 Minuten keine Lust mehr. Aber das ging ja nicht, immerhin wollte ich etwas sehen und es konnte schliesslich nur noch besser werden. Also machte ich mich auf - fiel noch x-mal hin, aber kam dann irgendwann soweit zurecht, dass ich zwar langsam war, aber nicht alle 5 Meter den Boden oder einen Baum kuesste.
Die Tour war ungefähr sieben Kilometer lang, bis wir etwas zum Grillen bekamen und uns ein wenig an einem Lagerfeuer aufwärmen konnten. Aber bis dahin fuhren wir durch den Nationalpark, sahen Elchspuren, Mäusespuren, Vogelspuren und konnten den ältesten Baum von Mittelfinnland ansehen (und auch den ehemals Ältesten, der inzwischen leider tot ist). Aber das Highligt war das Skifahren ueber den See, vorallem weil da gerade noch die Sonne raus kam und die weisse Fläche noch viel schöner wirkte. Natuerlich war ich die Letzte und konnte nur Fotos von hinten machen, aber immerhin habe ich die Gruppe nicht verloren
Nach der Grillpause wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und dann musste ich bis zum Bus laufen, da der eine Riemen meines Ski gerissen ist, der den Fuss am Ski hält. Aber es war kein langer Weg und meine Fuesse wurden auch wieder ein wenig warm. Auf dem Rueckweg nach Konnevesi hielten wir zum einem an einem Alkoholladen (hier gibt es ja sonst nur Bier im normalen Supermarkt) und dann ging es noch in eine Kneipe, wo wir ein wenig was tranken - auch auf Finnisch genannt “Afterski”. Dort gab es sogar einen Fernseher, wo wir Damen-Biathlon sehen konnten. (Und der Wirt konnte lustigerweise auch ein wenig Deutsch sprechen :)).
In Konnevesi angekommen gab es endlich etwas mehr zu essen (da leider in meinem Lunchpacket der Joghurt ausgelaufen war, hatte ich den Appetit doch mehr oder weniger verloren) und dann hörten wir noch einen Vorträg ueber Mäuse in der Slowakei. Wirklich sehr sehr spannend
Nun gut… Zum Abschluss dieses eher kalten Tages geht es gleich noch kurz in die Sauna und dann mal sehen
PS: Heute ist ja auch noch Valentsinstag
- Liebe Gruesse an meinen Tiger :*
Veröffentlicht in Kurz in Finnland | 2 Kommentare »