Bald geht das Semester wieder los und auch die ausländischen Studenten trudeln alle nacheinander in Jena ein. Das bedeutet für mich und meinen Freund als Tutoren ein wenig Arbeit und Zeitaufwand. Zuerst mussten wir uns bei Ihnen per Mail vorstellen und nun ist es soweit. Die drei Studenten meines Freundes aus Georgien, Indien und Littauen sind inzwischen alle eingetroffen und auch fast schon komplett versorgt.
Für mich geht der Stress jetzt erst los. Die Italienerin kam heute (04.10.) in Jena an. Leider lief nicht alles so wie geplant. Ich wartete den ganzen Tag auf einen Anruf von ihr. Kurz vor 18 Uhr rief ich dann die Wohnheimmentorin an, ob sie vielleicht schon da wäre. Aber diese sagte mir, dass ein anderer Tutor ihr gerade bescheid gegeben hätte, dass die beiden Italienerinnen einen Zug später genommen hätte und gerade am Paradiesbahnhof ankommen müssten. Also radelte ich fix zum Bahnhof und traf sie zum Glück noch an. Wie sich herausstellte, konnten sie mit ihren italiensichen Handies nicht anrufen. Nun gut, ging ja nochmal alles gut.
So fuhren wir dann zu viert und einer Menge Gepäck zum Wohnheim Karl-Marx-Allee und trafen dort die Mentorin des Wohnheims, die die beiden Freundinnen in ihre Zimmer einteilte, ihnen einige allgemeine Dinge erklärte und die Schlüssel übergab. Meine Aufgabe wird es nun sein, morgen früh 8.30 Uhr wieder am Wohnheim zu sein, damit der Mietvertrag unterschrieben werden kann. Danach sollten wir in die Stadt zum Internationalen Büro fahren und anschließend wieder raus nach Lobeda zum Bürgerservice. Aber gut, irgendwie wird das wohl auch gehen.
Am Nachmittag sollte irgendwann die Tschechin ankommen, mit der ich mich dann beim Wohnheim treffen sollte. Ich hoffe, dass sie gut mit dem Auto über die Straßen fliegen werden, so dass es nicht allzu spät wird. Mal sehen, wie sie so ist, aber ich habe ein recht gutes Gefühl
Die nächste Woche haben die Studenten dann einen Deutschkurs und zwischendrin müssen noch Konten eröffnet werden bzw. wir müssen noch bei der Krankenkasse vorbei schauen und und und. Aber erstmal ein Schritt nach dem Anderen
Vielleicht gehen wir auch noch auf eine Wanderung am Sonntag mit, die auf einen der Berge rund um Jena gehen soll. Aber es würde sicherlich ganz lustig werden – also warum nicht…
