Eigentlich stand dieses Jahr in Aussicht, dass wir vielleicht in Hamburg den Schritt ins neue Jahr machen, aber da das nicht geklappt hat, sind wir nach Lippstadt gefahren.
Die Feier wurde von einer Freundin von einer Freundin von meinem Freund veranstaltet – was um genau zu sein hieß, dass man den Großteil der Leute nicht kennt, aber im Leute kennenlernen habe ich ja inzwischen Ahnung
Außerdem waren auch noch ein paar Freunde da, die auch ich kannte – und mehr kannte er auch nicht *lach*.
Kurz nachdem wir ankamen, waren sie „Dinner for one“ an und es wurde eine Runde kräftig gelacht – ich muss schon sagen, dass es wirklich jedes Jahr ein Knaller ist. Außerdem gab es eine Menge selbst gemachtes Essen uns Süßes, wie es zu solchen Partys immer der Fall ist. Irgendwann fingen die Leute dann an mit Play Station ein Wissen Quiz zu spielen, was auch recht witzig war.
Da wir aber erst recht spät hingefahren waren (unter anderem weil die Leute, die wir noch mitgenommen haben, sich noch vor dem Badezimmerspiegel schick machen musste
), war gar nicht so lange mit zum Feuerwerk Zeit. Kurz vor Mitternacht begann es dann auch noch zu Regnen und zu Winden – zum Glück hat ersteres gleich wieder aufgehört… Und wir positionierten uns kurz hinter einer Brücke, um das neue Jahr zu befeiern.
Nach ein paar Minuten eigener Geisterverjagung wurde uns dann klar, dass wir direkt vor dem Lippstädter Feuerwerk standen und sie doch einen nicht unübersehbare Konkurrenz waren. Aber wir genossen es trotzdem sehr, denn wann sieht man schon mal so ein toll arrangiertes Geisterverjagungskomando… Und es ging wirklich lange – mindestens zwanzig
Minuten würde ich jetzt so aus dem Bauch raus behaupten – sehr faszinierend! Also wir das kommende Jahr wohl viel Gutes für uns bereit halten, denn an uns wagen sich mit Sicherheit keine Geister mehr ran
Danach ging es wieder in die Wohnung (die übrigends in einem Altbauhaus und sehr geräumig war, dafür dass dort nur zwei Leute wohnen), wo wir nach der Kälte wieder warm wurden. Wobei es eigentlich gar nicht so kalt war – aber der Wind… Und dann habe ich mich am Aufschmelzen von Blei über einer Kerze versucht. Bei dem Versuch ist es leider auch geblieben, weil ich ich tatsächlich etwas doof angestellt habe. Nachdem meine Geduld nach rund 20 Minuten warten nachgelassen hatte, wollte ich testen, ob das Teil überhaupt schon heiß wäre und fasste natürlich voll dran und verbrannte mir die Fingerkuppe. Man sieht zwar nichts mehr, aber eine halbe Stunde hat es mit Sicherheit weh getan… Als ich nach fünf Minuten in die Küche ging, war es der ersten Person gelungen, Blei zu schmelzen – damit verließ ich die Küche *lach*
In dieser Nacht wurde außerdem aus Spaß noch die nächste Silvesterfeier in Dänemark in einem gemieteten Haus geplant. Sehr lustige Angelegenheit – bin mal gespannt, ob die Idee nochmal aufgegriffen wird, oder ob sie sich wieder wie letztes Jahr im Sand verläuft.
Nach einer Tanzeinlage von meiner Wenigkeit und meinem Freund, sowie auch noch zwei Freunden, war die Zeit gekommen, dass auch ich müde wurde. Aber ich habe den Dreh noch bekommen und war dann wieder hell wach, so dass ich mir noch eine „Dickmann-Schlacht“ mit einem guten Kumpel meines Freundes leisten konnte – zum Glück ging nichts auf die Sachen – sehr lustige Angelegenheit!
Mh… und dann noch eine Sache, von der ich nie gedacht hätte, dass ich da jemals mit machen. Und zwar kam dann irgendwann wieder die Play-Station ins Spiel, aber diesmal kein Quiz, sondern sowas wie Karaoke. Irgendwann haben wir uns (mein Freund und ich) dann doch dazu hinreisen lassen, ein Lied zu singen. So schlecht waren wir übrigends nicht – wird wohl die Chorerfahrung sein *grins*.
Danach ging es dann aber langsam auch nach Hause, denn es war schon vier Uhr morgens. Als wir im Bett lagen war es gegen fünf Uhr
Für Silvester doch eine ganz gute Zeit
HAPPY NEW YEAR
Bild von HaiPunk (cc-by-2.0)
