Heute ist der 21.12. – nun gut, wenn man bedenkt, dass es inzwischen 00.23Uhr ist, ist sogar schon der 22.12. und ich bin jetzt schon total aufgeregt und bin kein Bisschen müde – okay, es wird vielleicht auch daran liegen, dass ich heute Nachmittag zwei Stunden schlief, weil ich einfach nur fertig war.
Die Uni war heute eigentlich ganz okay. In der ersten Vorlesung ging es noch ein wenig um Speziation, was ganz schön ausführlich war und wofür ich mich noch einiges ansehen muss und zum Schluss über Biogeographie, was doch ein viel leichtes Thema ist. Danach ging es ans Rechnen in der Populationsgenetik. Ich muss echt sagen, dass die Zeit dort immer total schnell vergeht und ich meine Begeisterung für das Ausrechnen und Verstehen solcher Aufgaben wieder entdecke. Natürlich sind sie nicht sonderlich schwer, aber man muss sich schließlich auch erst wieder in das Thema rein finden
Aber dieses Rechnen ist um Einiges angenehmer, als das in der Molekularbiologie
Nach der Uni habe ich mich dann auf in die Stadt gemacht. Zum einen musste ich noch Bücher in die Bibo bringen, bevor ich mich am Samstag los mache und zum anderen brauchte ich noch ein Weihnachtsgeschenk. Zum Glück wurde ich dann auch noch fündig *hihi*. Und zwar habe ich einen Berner Bären aus Holz und Lind Schokolade besorgt – beides sehr
typisch für Bern bzw. für die Schweiz. Da wäre noch zu erwähnen, dass hier in Bern ein Unigebäude die ehemalige Tobleronefarbrik war. Also wenn ich etwas ganz hyper-typisches von Bern hätte haben wollen, dann hätte ich wohl lieber Toblerone kaufen sollen – aber jetzt ist eh zu spät und ich denke, die Lind-Schokolade mit Bildern der Schweiz drauf, tuts auch
Auf meiner Erkundungstour habe ich auch ein paar sehr tolle Läden gefunden. Abgesehen mal von den Bücherläden, die ja schon an sich toll sind *grins*. Und zwar habe ich heute gleich zwei Eine-Welt-Läden gefunden und selbstverständlich auch gleich durchstöbert! Aber das Beste war der Laden, in dem es Einräder (Sandra – ich will wieder fahren! *lach*!), Jonglagesachen und eine Unmengen an Spielen gab. Vom Brett- bis zum Kartenspiel war ausnahmslos alles vorbei. Und die Verkäufer haben sich sogar die Zeit genommen, den Kunden ganz genau zu erklären, wie die Spielregeln der gewünschten Spiele sind und haben sie sogar vorgeführt. Dafür gab es extra eine Ecke
War wirklich sehr sehr beeindruckend und sehr schwer, einfach wieder raus zu gehen, ohne eine Menge Geld einfach dort zu lassen – aber mal sehen, vielleicht gehe ich bei Gelegenheit nochmal hin
Als ich dann zu Hause ankam war es tatsächlich schon vier Uhr und ich war total fertig, so dass ich mich für 2-3 Stunden in meinem Bett verkrochen habe. Es ist nur gerade irgendwie unheimlich hier, wenn alles um einen herum recht leise ist, da es draußen sehr windet und ja… es auch durch den Flur pfeift und das schon den ganzen Tag. Aber bald bin ich ja bei meinem Schatz
Bild von pynch (cc-by-2.0)
