Alle Erasmusstudenten bekamen am Dienstag Abend kurzfristig eine Mail von unserem Erasmuskoordinator mit einer Einladung zum Kino am Mittwoch Abend. Treffpunkt war 19.30Uhr vorm „Kino“ Lichtblick.
Es war schon recht schwierig, dahin zu finden aber gut. Letztendlich war ich jedoch die Einzige, die pünktlich war – aber auch nur, weil ich früher losgefahren bin, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich es so schnell finde – aber mit dem Rad geht doch alles etwas leichter, da man eher mal wieder zurück fahren kann, als das alles wieder zurück zu laufen. Aber ich war richtig und so standen wir zu dritt dann 19.45Uhr allein im Gebäude – einer von uns dreien war Stefan (der Koordinator).
An sich fand ich, war es gar kein richtiges Kino. Es gab zwar eine Leinwand und Kinosessel, aber auf dem Weg dorthin musste man durch eine Ansammlung von ewig alten Projektoren und uralten Kinoaushängen gehen. Und es war auch kein abgeschlossener Saal, wie man sonst so gewohnt ist, sonder in einer Halle mit sämtlichen Filmmaterial standen da ein paar – nicht ganz befestigte – Kinostühle. Aber an sich war es ein recht netten Ambiente
Acht Uhr kamen dann noch ein paar Leute, so das wir letztendlich so um die 25 Leute waren (ich habe gehört, dass das Jahr zuvor gerade mal sieben Leute da waren). Der Film hieß „L’Auberge Espagnole – Barcelona für ein Jahr„. Ich habe vor ewiger Zeit mal eine Vorschau im Kino gesehen und mir gedacht: oh mein Gott, was ist das für ein Scheiß. Da ich nun aber einmal da war, habe ich selbstverständlich mitgeschaut.
Alles in Allem war er gar nicht so schlecht – also man kann es sich ansehen und ab und an gab es auch sehr lustige Szenen
Danach mussten wir aber wieder raus in die Kälte: -5°C!!! Zum Fahrradfahren schon fast zu kalt, aber was muss, das muss.
Bild von tallmariah (cc-by-sa-2.0)
