Nach einer schönen warmen Dusche, gibt es jetzt einen kurzen Beitrag über die heutige Bergtour. Dazu wäre noch zu sagen, dass ich so um die fünf Leute gefragt habe, ob sie mitkommen wollen und meistens sagten sie nein, weil man so früh aufstehen musste – doof, aber ist so… Deshalb haben sie diese tolle Tour mit fantastischem Wetter verpasst! *lach* Aber Andras ist doch mitgekommen! Er ist ein Erasmusstudent aus Ungarn und ist für ein Semester in Bern.
Okay, ich gebe ja zu, dass es nicht einfach ist, sechs Uhr morgens aufzustehen, obwohl es noch dunkel ist und man immer noch übermüdet ist. Aber was solls – schließlich bekommt man so eine Chance nicht noch einmal (zumindest war das meine Motivation dafür *grins*).
Am Morgen traf ich mich mit Andras und wir fuhren nach Bern und dann Richtung Thun. Im Zug suchte uns Anton auf – mein Judosportkamerad – und brachte uns zur Gruppe. Dort unterhielten wir uns ein wenig, bis es zum Umsteigen in den Bus ging. In dieser ersten Kennenlernphase wurde mir erstmal bewusst, dass sich die Leute untereinander auch nicht alle kennen und wir nicht die einzigen „Neulinge“ sind – das fand ich toll, da ich doch davon ausgegangen bin, dass es eine feste Gruppe sei. Außerdem kam heraus, dass Anton selbst Ungar ist, aber schon seit einer lange Zeit (ich will nicht lügen, aber denke um die 20 Jahr) in der Schweiz ist.
Und dann ging es los – 8.30Uhr begannen wir unseren Aufstieg zum Hohgant. Die Tour selbst kann man recht schlecht beschreiben, weil es einfach unbeschreibliche Ausblicke waren. Mehr könnt ihr in den nächsten Tagen auf meiner Fotoseite begutachten und euch ärgern, dass ihr nicht mitkommen konntet *frechgrins*.
Während des Aufstieges, der ca. 4,5h lang war, unterhielt sich jeder mal mit jedem und man bekam heraus, was eigentlich für unterschiedliche Leute an der Tour teilnahmen – mal Andras und mich ausgeschlossen, weil wir keine Schweizer sind… Vom Arzt bis zum Musikprofessor war alles vertreten. Es war wirklich eine nette Truppe!
Der Abstieg zog sich ganze 2,5 Stunden hin und ich war wirklich froh, als es vorbei war, da es in tieferen Höhenlagen wärmer und damit auch matschiger wurde. Immerhin sind wir von 1049Höhenmeter auf 2198 hochgestiegen und die galt es auch wieder heil runter zu kommen. Ich glaube bei diesem Abstieg hat sich jeder mindestens einmal hingelegt, aber das gehört ja auch dazu…
Unten im Dorf angekommen, gingen wir noch in ein Restaurant und ich bestellte mir eine schweizerische Köstlichkeit – Meringue. Es ist ein gehärteter Eierschaum mit ganz viel Sahne – also die richtige Süßigkeit nach so einem Tag. Dann ging es mit Bus und Bahn wieder zurück nach Bern und gegen 19Uhr war ich dann auch wieder hier – total k.o.!
Aber nun werde ich mich gleich ins Bett begeben, schließlich fehlt mir irgendwie doch eine Menge Schlaf!
P.S.: Die Fotos auf der Seite kommen, sobald ich sie bei Flickr habe, also noch ein wenig Geduld – aber sie sind wirklich sehr schön geworden – versprochen!

Du, Deine Tour neide ich Dir auch jetzt schon ein bissel, ohne Bilder
Wünsche Dir auch noch eine wunderschöne Woche! Erhol Dich gut, von der Anstrengung