Was mit Müdigkeit geendet hat, begann heute morgen damit… Wie hätte es auch anders sein können. Nachdem ich mich aus dem Bett gequält habe, dachte ich mir so – ach, es ist doch nur Mibi – muss ich da wirklich hin? Also schaute ich in der Vorlesungspräsentation (die stehen hier alle im Netz – ist echt praktisch!), was denn so dran kommt. Es ging um Zellwände und Geisel, also ein sehr leichtes Thema und meine Gedanken schweiften in Richtung Bett wieder ab. Nur leider war ich dann schon so wach, dass es nichts mehr genützt hätte, sich noch für zwei Stunden hinzulegen. So folgte ich meinem Schicksal und fuhr durch die Kälte zur Uni.
Im Endefekt hätte ich es eigentlich wissen müssen – dort angekommen und die ersten zehn Minuten zugehört und ich war schon fast am Schlafen. Irgendwie ist Mibi einfach nicht mein Thema. Dann ging sie die Folien auch noch so schnell durch, dass man gar nicht mitschreiben konnte – also blieb nur noch das Zuhören und der Kampf ums Wachbleiben – tolle Sachen. Zum ganzen Überdruss hat sie auch noch eine halbe Stunde eher Schluss gemacht – das nächste Mal, wenn mir danach ist bleibe ich einfach liegen!
Nach diesem Flop war ich in meinem Element – die Ökologievorlesung des zweiten Semesters
Aber es ist nicht so eine Vorlesung, wie sie der Halle bei uns gehalten hat (obwohl die auch okay war), sondern es werden ganz andere Themen angesprochen, über die es Sinn macht, nachzudenken. Auf einmal war ich wieder hellwach und mir ging es gut *hihi* Also habe ich vor einem Jahr doch die richtige Entscheidung getroffen, nicht Mibi, sondern Öko als Hauptfach zu nehmen – einfach toll diese Selbstbestätigung *lach*
Danach gings dann aber nach Hause – und Mittag essen. Irgendwie wurde ich dann aber doch müde und schlief dann für zwei Stunden, bevor ich noch kurz die Miete bezahlte und mich zum Fiteboxe aufmachte. Eigentlich gefällt mir dieser Sport ja gar nicht, weil es einfach so annonym und irgendwie – naja seltsam ist, aber ich denke, dass ich damit einfach mein Gewissen beruhigen kann, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue…
Der Abschluss des Tages war dann der Chor. Rebecca und ich haben uns beide noch nicht entschieden, ob wir nun dem Chor als Verein beitreten sollen, oder nicht. Es ist ja nicht, dass es keine Spaß macht, sondern es sind die 90 Franken für
den Mietgliederbeitrag und die Notengebühr. Aber ich denke schon, dass ich dieses Geld dann doch investiere, einfach weil es noch ein anderer Ausgleich ist, als nur Sport und es macht wirklich Spaß… Und die Chorwochenende werden sicherlich auch toll – zumindest sind meine Erfahrungen in diesem Gebiet immer sehr positiv prägend gewesen. Da ich diesen Entschluss nun also schon fast gefasst habe, kommt nächste Woche Donnerstag noch das Event des Spaghetti-Essens vom Chor aus auf mich zu – mal sehen
Nun bin ich aber zu Hause und habe auch schon mit meinem Schatz telefoniert – er ist ja gerade im Prüfungsstress und hat Übermorgen dann seine vorerst letzte Prüfung – habe ihm ein wenig Mut zugeredet und hoffe jetzt einfach, dass alles gut geht. Aber das Lernen ist schon sehr belastend, vorallem wenn man weiß, worum es im Endefekt geht – aber er schafft das schon *hihi* Abgesehen davon, hat Heike auch gerade Prüfungsstress – ihr armen Leute ihr!
- und jetzt gehts ab ins Bettchen
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