Was man schon immer über Banken wissen sollte…
Oktober 2, 2006 von juvlai
Ab und an kann man gar nicht glauben, was diese “netten” Geldinstitute so mit einem vor haben und wie sie einen hinters Licht führen wollen/sollen/können. Hier die fast unglaubliche Geschichte:
Da ich ja nun in die Schweiz gehen werde, benötige ich auch ein wenig Geld. Da dieses Land aber nicht zur EU gehört, nützt mir der Euro nichts, und ich brauche Schweizer Franken. Hört sich ja an sich nicht wirklich schwierig an, schließlich könnte man ja einfach zur Bank hin gehen und Geld tauschen. Jedoch kann man das nicht bei jeder beliebigen Bank machen, sondern man muss zu der gehen, wo man sein Konto hat (achja, Sparkontos zählen nicht…). Das heisst in meinem Fall, ich hätte für jedes Geldtauschen nach Apolda fahren müsse, weil die Banken untereinander nicht kompatibel sind - noch nicht einmal die anscheinend Gleichen.
Das nächste Problem war die Überweisung von Geld in die Schweiz - also auf ein Schweizer Bankkonto - die Transaktion, die ich in den folgenden Monaten häufiger brauchen werde, da ich schließlich auch Geld beötige… Jedoch ist es für die meisten Banken nicht mölgich, Online Geld vom einen zum anderen Konto zu überweisen… Warum auch immer, ich glaube sie wissen es selbst nicht so wirklich. Zum Glück gibt es jedoch eine Bank, die diese Überweisung vornimmt und sogar zu einem humanen Unkostenpreis von nur 5€ pro Überweisung. Die anderen Geldinstitute verlangten zwischen 10 und 15€ Gebühr für die Umbuchung… (Wenn man in der Schweiz schon nicht an sich arm wird, dann spätestens durch solche Geldeintreiberei.)
Eine weiter Kuriosität, die mir wiederfahren ist, war dass ich Kleingeld eintauschen und in bar ausgezahlt haben wollte. Hört sich wieder einmal einfach an - ist es aber nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass man den Service dieser Zählmaschienen nur nutzen darf, wenn man ein Konto bei der besagten Bank hat, oder man muss das Geld rollen. Wäre an sich auch nicht das Problem, wenn sie nicht 5€ Gebühr dafür verlangen würden, dass sie die schon gerollten Münzen annehmen. Stelle man sich mal vor, man rollte 10 Rollen mit 50 1Cent Stücken, wenn man diese abgibt, bekommt man noch nicht mal Geld dafür, dass man sich die Arbeit gemacht hat… (Achja und außerdem hat jede Bank noch ihre eigenen Papierstapel zum Rollen - wer keine Arbeit hat, macht sich eben welche).
Letztendlich bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass ich, wenn ich wieder komme, die Bank wechseln werden. Zu welcher ist mir jedoch bis jetzt noch unklar… Vielleicht bleibe ich auch gleich beim Konto in der Schweiz - die sind Nachrichten zu Folge eh am vertrauenswürdigsten…
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